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Rundumschlag
Selbstverständlich steht auch das Rahmenprogramm. Horst Hoffmann verkürzt am Sonntag die Pausen durch Zweirad-Artistik der Extra-Klasse. Von seinem letzten Besuch im Jahr 2008 hat er am Ring noch eine Rechnung offen. Denn damals raubten mehrere Rennabbrüche die Zeit und so war es nicht möglich sein ganzes Können zu präsentieren. Mit VAMPIRE wird uns die bissigste Band der Welt ordentlich einheizen. Die Raceparty (einschl. Fahrervorstellung) am Samstagabend ist also ein Pflichttermin. Der Fahrplan zur Party: Ab 18 Uhr Warm-Up, offizieller Startschuss 19.30 Uhr, gegen 20.30 Uhr Fahrervorstellung mit Interviews, von ca. 21.30 - 1.30 Uhr Vollgas! Wie gehabt übergeben wir zu Beginn der Veranstaltung das Staffel-Holz an die Serien-Page idm.de. Dort kann am Samstag und Sonntag sogar per Livetiming das Geschehen auf der Strecke von zu Hause aus verfolgt werden. Ein letzter Tipp: Für faire vier Euro kann man das Programmheft (IDM-Magazin) mit den kompletten Starterlisten und ausführlichen Hintergrund-Storys an allen geöffneten Kassen erwerben.
Testfahrten für Jung und Alt
BMW präsentiert ebenfalls im Fahrerlager die neuen Modelle und bietet Testfahrten an. Diese sind am Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr stündlich möglich. Einfach am Stand anmelden und an einer der geführten Touren durch die Eifel (Fahrzeit ca. 30 bis 45 Minuten) teilnehmen. Es stehen voraussichtlich sieben Motorräder zur Verfügung, allen voran das neue Superbike, die BMW S 1000 RR. Im neuen ring°boulevard zeigt MV Agusta die aktuelle Produktpalette. Nach zahlreichen Terminen in England, Holland, Frankreich und Italien macht die BRUTALE-Tour nun exklusiv am Nürburgring Station. Auch hier ist nicht nur gucken, sondern testen angesagt: Es stehen die BRUTALE Modelle 990R und 1090RR für Ausfahrten bereit. Gestartet zum "Road Test" wird gruppenweise direkt aus dem Boulevard mit einem Instruktor. Anmeldungen vor Ort sind am Samstag und Sonntag ab 9 Uhr bei MV im Boulevard möglich, vorab hat zudem die Website www.mvagusta.de (News / MV Agusta on Tour 2010) ein Fromular angeboten.
Nadelöhr Yokohama-S
Die Start/Ziel-Linie des Nürburgrings liegt ca. 600 m von der ersten Kurve entfernt. Verglichen mit anderen Rennstrecken ist das eine sehr große Distanz. Zudem kann man das Yokohama-S am Ende der Start/Ziel-Geraden als Haarnadelkurve bezeichnen, die engste und langsamste Kurve der gesamten Strecke! Diese Kombination garantiert eine heiße Startphase, wenn sich das gesamte Feld mit bis zu 44 Motorrädern in der ersten Runde sortieren muss. Allen Zuschauern bieten die insgesamt zehn Rennen spektakuläre Szenen. An die Fahrer kann man nur appellieren, dass die Rennen nicht in der ersten Kurve entschieden werden. Übrigens wurden die Renndistanzen der einzelnen IDM-Klassen in den letzten Jahren schrittweise erhöht. Es kommt also auf eine gute Einteilung und die richtige Taktik an. Daneben ist aber auch die Beobachtung der unterschiedlichen Performance interessant: Wessen Reifen bauen z.B. wie schnell ab und wer hat gegen Ende des Rennens die besten Karten? Denn im Gegensatz zu vielen anderen Meisterschaften rollt das Feld in der Königsklasse IDM Superbike (wie auch die IDM Supersport) nicht auf Einheitsreifen. Mit Pirelli und Dunlop bringen zwei Reifenhersteller ihr schwarzes Gold an den Start!
Titelentscheidung in der Eifel? Bauer der Chef im Ring? Daemen auf Pole?
Für die Statistikfreunde haben wir einen Blick zurück geworfen. Muss man am Nürburgring gewinnen, um Meister zu werden? Eine provokante Frage, schließlich hat die Saison gerade erst begonnen. Beim Rückblick kann dieser Eindruck aber durchaus entstehen: IDM Superbike Champion 2009 Jörg Teuchert war auch Sieger des ersten Laufes am Nürburgring. Sascha Hommel, Marcel Schrötter und Markus Schlosser / Adolf Hänni konnten zuletzt in der Eifel die volle Punktzahl einfahren und krönten sich ebenfalls am Saisonende als Meister ihrer Klasse! Auch 2008 sind diese Parallelen feststellbar. In der IDM 125 war schon damals Marcel Schrötter Sieg- und Meisterschaftsanwärter, auch Arne Tode gewann den ersten Supersport-Lauf am Nürburgring auf dem Weg zum Titel. Bei den Superbikes feierte Martin Bauer 2008 einen Doppelsieg und sammelte so 50 Punkte, um am Ende der Saison ganz oben zu stehen.
Diese Statistik ist aber noch beeindruckender: Nicht nur vor zwei Jahren wurde zweimal die österreichische Hymne für Bauer gespielt. Auch davor in 2007 und 2006 stand Martin Bauer am Nürburgring jeweils mit Doppelsiegen ganz oben auf dem Superbike-Podest. Seine Serie musste er 2009 leider aussetzen, da er verletzungsbedingt pausierte. Dass er in diesem Jahr nach seinem Wechsel von Honda zu KTM bereits ganz vorne mitmischen kann, hat er aber bereits bewiesen! Die Pole-Position ging allerdings nur 2008 bei feuchter bzw. abtrocknender Strecke an Martin Bauer. Bei idealen Bedingungen eroberte 2006, 2007 und zuletzt 2009 Werner Daemen den besten Platz in der Superbike-Startaufstellung. |
On Air
Der Radio-Spot zur IDM am Nürburgring läuft bei unserem Partner RPR1. und Rockland! trailer_slp2010.mp3 (802 KB)



